5 Tipps für Nachhaltigkeit zu Hause
Unsere Workshops
Kategorie
Do It Yourself
Erstellt
09.07.2019
Tags
nachhaltigkeit, putzmittel, tipps

Wie kann ich Nachhaltigkeit zu Hause umsetzen?

Zero Waste, Upcycling, Do it yourself - nachhaltig zu leben, ist ganz schön anstrengend und kompliziert? Nicht wirklich.

Wir neigen nur manchmal dazu, alles "richtig" machen zu wollen, anstatt einfach mal anzufangen. Deswegen möchten wir dir eine kleine Starthilfe geben. Denn tatsächlich fängt ein nachhaltiger Lebensstil mit den kleinen Dingen an, die jeder tun kann. Nachhaltigkeit bedeutet ja auch Langlebigkeit. Und die ist nicht unbedingt garantiert, wenn wir uns in ein enges Korsett aus Verhaltensregeln zwingen. Viel wichtiger ist es, Wege zu finden, die gut in unseren Alltag passen, die uns interessieren und die Spaß machen. Dann bleiben wir auch dran und lassen es nicht frustriert nach kurzer Zeit wieder sein. Genau das soll ja schließlich nicht passieren. Wie facettenreich und einfach Nachhaltigkeit sein kann, möchten wir dir mit unseren fünf Tipps für ein größeres und saubereres Zuhause zeigen.

1. Weniger Müll durch Upcycling

Upcycling ist ein schönerer Begriff für die Weiterverwendung von Dingen, die eigentlich im Müll landen würden. Mit Kaffeesatz kann man zum Beispiel Pflanzen natürlich düngen. Aus alten Kartons kann man Trennwände für Aktenordner schneiden. Leere Gläser, Flaschen und Konservendosen kann man mit Kreidefarbe streichen und sie als Vasen, Blumentöpfe oder Vorratsgläser weiter nutzen. Aus übrig gebliebenen Zitronen- und Orangenschalen kann man Essigreiniger zum Putzen selbst herstellen. Die Möglichkeiten, leere, überflüssige oder verbrauchte Dinge an anderer Stelle weiter zu nutzen, ist schier unendlich. So entstehen nicht nur weniger Abfälle, es macht auch Freude, scheinbar Nutzloses in Nützliches zu verwandeln. 

2. Natürlich putzen ohne Chemie 

Hast du dir schon einmal die Verpackungsangaben auf deinen Putzmitteln angeschaut? Gruselig, oder? Und dann die ganzen Symbole. Kaum vorstellbar, was da alles drin ist. Vom Plastikmüll mal ganz abgesehen, den man mit Reinigungsmitteln zu Hause so anhäuft. Hier eine Flasche, da eine Tube und da noch eine andere Flasche. Für alles gibt es das "richtige" (Putz-)Mittelchen. Die Industrie hat in den letzten Jahren ganze Arbeit geleistet. Doch es gibt alt bewehrte Hausmittel, die sich wunderbar zum Putzen eignen. Natron, Zitronensäure, Essig, Kernseife um nur ein paar zu nennen. Aus ihnen kann man im Handumdrehen wirkungsvolle Reinigungsmittel herstellen, die unser Zuhause genauso blitzeblank machen wie herkömmliche Produkte aus dem Einzelhandel. Und dabei kann man Gläser und Flaschen weiterverwenden, die sonst im Müll gelandet wären. Eine Win-win-win-Situation sozusagen. Gerade für Haushalte mit Kindern, Tieren oder Allergikern ist die Verwendung von natürlichen Putzmitteln enorm wichtig, da sie empfindlicher als andere auf viele reizende Stoffe reagieren und die Langzeitfolgen noch nicht eingehend erforscht sind. Wer lernen will, wie man Putzmittel aus 100% natürlichen Zutaten selbst herstellen kann, dem empfehlen wir diesen bisher einzigartigen Workshop in Berlin

3. Immer einen Stoffbeutel dabeihaben

Klingt total banal, ist aber eines der einfachsten Dinge, die man in Sachen Nachhaltigkeit tun kann. Die Papiertüte hat die Plastiktüte zwar längst abgelöst, viel besser ist ihre Ökobilanz aber auch nicht. Die Recyclingquoten von Papier sind weitaus höher als die von Plastik, dafür ist der Herstellungsprozess von Papier umso umständlicher und umweltbelastender. Außerdem müssen Papiertüten schwerer und dicker sein, damit sie nicht reißen. Auch ein Stoffbeutel sollte mindestens 40 Mal verwendet werden, damit sich seine Herstellung gelohnt hat. Das schafft man aber locker, wenn er zum ständigen Begleiter wird. Und unnötiges Tütereißen gehört damit auch der Vergangenheit an. Falls doch mal eine Plastik- oder Papiertüte dazwischen rutscht, nicht gleich wegwerfen, sondern irgendwo in einer Kiste aufheben. Jede Tüte kann man irgendwie noch einmal verwenden. Da sind wir wieder beim Upcycling.

4. Auf Naturkosmetik umsteigen

Mikroplastik und Inhaltsstoffe, die auf den Hormonhaushalt einwirken oder nicht biologisch abgebaut werden können, sind keine Seltenheit in konventionellen Kosmetikprodukten. Das belastet langfristig nicht nur das Grundwasser, die Meere und offenen Gewässer, sondern auch alle Lebewesen. Es gibt noch viel mehr Gründe, auf grüne Kosmetik umzusteigen. Doch bevor du jetzt alle Produkte aus deinem Badezimmer verbannst, ersetze doch erst einmal jedes aufgebrauchte Produkt durch eins in Naturkosmetik-Qualität. Erkundige dich bei den Herstellern, ob Mikroplastik verwendet wird, und versuche auch bei den Verpackungen auf vermeidbaren Müll zu achten. Leere Gläser kannst du aufheben und wiederverwenden. Für viele Produkte gibt es auch schon unverpackte Lösungen. Vielleicht hast du ja auch Lust, selbst einmal Naturkosmetik herzustellen und noch mehr über grüne Pflege zu lernen? Dann bist du bei diesem Workshop genau richtig.

 5. Ordnung schaffen für ein nachhaltiges Zuhause 

 Was hat aufräumen mit Nachhaltigkeit zu tun? Tatsächlich mehr, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Denn Ordnung halten und radikal ausmisten macht frei. Die Wohnung, die Gedanken und die Seele. Man hört auf, irgendwelche Sachen, die man eigentlich nicht mehr braucht, in Schränke zu packen, damit man sie nicht mehr sieht. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wer Platz schafft, schafft auch Raum für Kreativität und Ruhe. Nachhaltigkeit hat natürlich auch viel mit Konsum zu tun. Es geht nicht nur unbedingt darum, was wir konsumieren ob Kosmetik, Kleidung, Möbel oder Einrichtung. Jede Branche hat ihre eigenen nachhaltigen Produkte auf den Markt gebracht. Bei all dem guten Gewissen vergessen wir dennoch schnell, dass es nicht nur auf das Was, sondern auch auf das Wieviel ankommt. Dabei hängt viel vom individuellen Alltag ab. Was brauche ich in meinem alltäglichen Leben? Was brauche ich nur ab und zu? Was habe ich seit einem längeren Zeitraum gar nicht mehr gebraucht? Wenn man anfängt, sich diese Fragen zu stellen, ergeben sich die Antworten von allein. Nicht nur dein Zuhause wird von einer aufgeräumteren Umgebung profitieren. Sich nur noch mit den Dingen zu umgeben, die man braucht und die einem wichtig sind, ist befreiend und nachhaltig zugleich. Und wenn du dich von Dingen endgültig trennen willst, versuche sie vielleicht auf einem Flohmarkt zu verkaufen oder sie an eine gemeinnützige Einrichtung zu geben. Was du nicht mehr brauchst, braucht vielleicht ein anderer. Zu guter Letzt möchten wir dich dazu inspirieren, zu lernen, wie Dinge auch selbst hergestellt werden können. Erst wenn wir echte Handarbeit erlebt haben, können wir verstehen, wie viel Wert, Liebe und Leidenschaft in einem selbst gemachten Produkt steckt. Die Sicht auf die Dinge, die du in deinem Zuhause hast, wird sich verändern. Die Sicht auf die Produkte, die du kaufen kannst, wird sich verändern. Nachhaltigkeit hat so viele Facetten. Wenn du zum Beispiel lernen möchtest, wie man Naturkosmetik oder natürliche Putzmittel selbst herstellen kann, laden wir dich ganz herzlich zu einem Workshop ein.

Lucie ist ein absoluter Profi in Sachen Naturkosmetik und ausgebildete Aromatherapeutin. Sie lebt in Berlin und hat mit PUURE ihrer Leidenschaft  - der Kunst des nachhaltigen Lebens - einen Namen gegeben.
In ihren Workshops dreht sich alles um natürliche Pflege, Aromatherapie und die Welt der Nachhaltigkeit - eben alles was ihr Leben ein Stück pu(u)rer macht.

Unsere Workshops
Diese Seite verwendet Cookies. Nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Akzeptieren“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.